16. Jungfamilientreffen Pöllau 17.-22. Juli 2018xx

 
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Informationen zum Treffen:
Anmeldeinfo und Quartiere
Speiseplan
vorläufiges Programm

Plakat

Zur Anmeldung den Folder herunterladen und entweder ausdrucken und das ausgefüllte Formular einsenden oder Daten per Mail oder per Telefon (02236-304280) durchgeben.

 

 


 

Allgemeine Informationen:

16. Jungfamilientreffen Pöllau 17.-22. Juli 2018

Eine tolle Woche für die ganze Familie!

Wer? Eingeladen sind alle jungen Familien, also Ehepaare jung an Jahren oder frisch verheiratet und Familien mit Kindern bis 13 Jahren. Ältere Kinder können ebenfalls gerne teilnehmen, jedoch können wir kein spezielles altersgemäßes Programm für sie anbieten. Alternativ besteht für sie die Möglichkeit mitzuhelfen!

Wo? Der Schlosspark im idyllischen Ort Pöllau mitten im Naturpark Pöllauer Tal bietet ein ideales Ambiente für dieses Treffen. http://www.naturpark-poellauertal.at/

Was? Während interessanter Vorträge und Workshops für die Erwachsenen erleben die Kinder ihr eigenes buntes, geistliches und lustiges Programm. Austauschrunden, Gespräche mit dem Ehepartner, familiengerechte Gebetszeiten – das vielfältige Programm stärkt und belebt die ganze Familie. Beim abendlichen Buschenschank im Schlosspark kann ein ereignisreicher Tag in aller Ruhe bei einem gemütlichen Glaserl ausklingen.

Programmelemente Morgen- und Abendgebet mit den Kindern, Vorträge, Workshops, Heilige Messe, Austauschrunden, Kinderprogramm, Gebetszeiten, Buschenschank, Abendveranstaltungen, Fest der Barmherzigkeit, Bunter Jahrmarkt, Wallfahrt auf den Pöllauberg, ...

Themenkreise Stärkung im Glauben, Wachstum in der Ehe, Kindererziehung, Praxistipps für die Familie, Freude in und an der Familie, Versöhnung und Heilung, Kinderkatechese, …

Referenten 2017: P. Daniel Ange (Frankreich) • P. Luc Emmerich • Birgit&Corbin Gams • P. Andreas Hasenburger CPPS (Kufstein) • P. Andreas Schätzle (Radio Maria, Wien) • erfahrene Ehepaare • Puppe Emma, Biene Maja und Willi, ...

Kinderbegleiter und Helfer gesucht! Wir suchen Helfer für das Kinderprogramm, Essensausgabe, Abwasch, Buschenschank, Spielgeräte, Stillbereich, Aufbau, Abbau, ... nähere Informationen: Helfer gesucht!

Anmeldung den Folder2017 herunterladen und entweder ausdrucken und das ausgefüllte Formular einsenden oder Daten per Mail oder Telefon (02236-304280) durchgeben.

Informationen zum Treffen
Anmeldeinfo und Quartiere Speiseplan Programm2017 Plakat2017
von So 9. Juli bis Mo 17. Juli Novene2017

Freie Quartiere - Tourismusverband Pöllau 03335-4210

Informationszentrale - Jungfamilientreffen 02236-30 42 80

 

Berichte:

15. Jungfamilientreffen Pöllau 18.-23. Juli 2017 "Die Freude an der Liebe" - Die Liebe hört niemals auf 1 Kor 13,8

Jungfamilientreffen in Pöllau: Ein himmlisches Fest für 200 Familien

Über 200 Familien, ein neuer Teilnehmerhöchststand, erholten sich in den vergangenen sechs Tagen in der Oststeiermark – geistlich, geistig und körperlich – um ihre „Freude an der Liebe“ in Ehe und Familie zu erneuern und zu vertiefen. Organisator Schmalzbauer: „Im Fatimajahr haben die Familien einen besonderen Zufluchtsort gefunden.“

Am Sonntag ist das 15. Jungfamilientreffen in Pöllau zu Ende gegangen. Über 200 Familien aus Österreich, Deutschland und Südtirol waren für sechs Tage im steirischen Sommerfrischeort zusammengekommen, um geistlich, geistig und körperlich Kraft zu tanken und gemeinsam als Familie in der Liebe zu wachsen.

Das diesjährige Motto in Anlehnung an „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus, „Die Freude an der Liebe“ wurde im gemeinsamen Messefeiern, in Vorträgen und Workshops vertieft. Robert Schmalzbauer von der Initiative Christliche Familie (ICF) der Österreichischen Bischofskonferenz, die das Jungfamilientreffen organisiert: „Unser Treffen soll möglich machen, dass die Teilnehmer – für sich selbst, als Paar und als ganze Familie – Gottes Liebe erneut und noch schöner erfahren können.“  

„Glaubt an das Wunder der Vergebung!“
Unter den Referenten waren P. Daniel Ange von der Missionsgemeinschaft „Jeunesse Lumiere“ und P. Luc Emmerich von der Johannesgemeinschaft. Sie ermunterten die Eheleute, ihre Liebe aus der Quelle zu speisen. Aus der Freundschaft mit Christus wachse die Freude über den anderen und seine Unterschiedlichkeit, die Kraft, Schwierigkeiten zu lösen, und die Bereitschaft zur Vergebung. „Glaubt an das Wunder der Vergebung. Glaubt, dass Vergebung in die Freiheit führt!“, rief P. Andreas Hasenburger, Provinzial der Missionare vom kostbaren Blut, im Abschussvortrag am Sonntag den Eheleuten zu.

Viele Familien, so zieht Schmalzbauer Resumee, brauchen einen Zufluchtsort: „In diesem besonderen Fatima-Jahr auf auf diesem Jungfamilientreffen haben wir einen gefunden. Es gibt eine ,Mama‘, die auf uns alle schaut, die Muttergottes. In ihrem Unbefleckten Herzen finden wir, wie sie in Fatima selber gesagt hat, unsere Zuflucht – in allen Stürmen, die in und um unsere Familien toben.“  

Das Jungfamilientreffen wächst
Seit 2003 finden die Jungfamilientreffen – immer in der Anschlusswoche zu den Jugendtreffen – im oststeirischen Pöllau statt. Die Familien finden hier ein sorgfältiges Kinder- und Erwachsenenprogramm mit großzügiger Zeiteinteilung, die es ihnen ermöglichen, das Angebot von Vorträgen und Workshops anzunehmen und gleichzeitig sich zu erholen, zu feiern, zu lachen und viel gute Zeit miteinander zu verbringen. Tägliche Familienmessen, eucharistische Anbetung, Fürbittgebet, eine Wallfahrt auf den Pöllauberg, Morgenlob und Abendgebet, Kinderkatechese bieten viele Möglichkeiten, die Beziehung zu Gott zu vertiefen.

Die Teilnehmerzahl steigt jedes Jahr an, heuer wurde mit über 200 Familien mit rund 500 Kindern sowie mehr als 200 freiwilligen Helfern ein neuer Höchststand erreicht. Ein Höhepunkt war wie in den Vorjahren das Versöhnungsfest am Freitag, bei dem nach Aussprache und Beichtmöglichkeit an die 200 Ehepaare feierlich ihr Jawort zueinander erneuerten und bekräftigten. Das nächste Jungfamilientreffen in Pöllau findet vom 17. bis 22. Juli 2018 statt.

14. Jungfamilientreffen 19.-24. Juli 2016 "Familie, Ort der Liebe und Barmherzigkeit" - Bleibt in meiner Liebe Joh 15,4

Wir sind vom Jungfamilientreffen in Pöllau sind reich beschenkt!




Pöllau bei Hartberg (24. 7. 2016). 200 Familien mit 500 Kindern holten sich „Nahrung für die Seele, die Ehe und die Familie“. Organisator Schmalzbauer: „Ein Weg zu einem tragfähigen Familienleben, wie ihn Amoris Laetitia beschreibt, und der allen Familien offensteht:“ 200 Familien unterstützt von 200 freiwilligen Helfern trafen sich unter anderem mit Familienbischof DDr.Klaus Küng zu einer geistlichen Ferienwoche mit dem Motto: „Familie – Ort der Liebe und Barmherzigkeit“.

Die Tatsache, dass das Interesse am Jungfamilientreffen von Jahr zu Jahr wächst, sieht Organisator Robert Schmalzbauer als „ein Zeichen, dass Familie weiterhin hoch im Kurs steht und viele Menschen von der Kirche eine authentische Hilfe für ihre Ehe und ihre Familie erwarten“. Das Jungfamilientreffen will solche Hilfe geben und biete daher „Nahrung für die Seele, für die Ehe und für die Familie, von der die Teilnehmer oft ein ganzes Jahr zehren“, so Schmalzbauer.

Träger des Jungfamilientreffens ist die Initiative Christliche Familie (ICF), eine Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Ihre Arbeit werde durch Papst Franziskus in seinem Schreiben „Amoris laetitia“ unterstützt, sagt ICF-Verantwortlicher Schmalzbauer: „Der Papst sagt: ,Wenn es der Familie gelingt, sich auf Christus zu konzentrieren, eint und erleuchtet er das gesamte Familienleben.‘“ So sei es auch das Anliegen der Jungfamilientreffen, allen Familien ein immer tieferes Hineinwachsen in den Glauben an Christus zu ermöglichen.

Papst Franziskus lasse auch keinen Zweifel daran, dass dieser Weg nicht nur wenigen „superkatholischen“ Familien vorbehalten, sondern durch Gottes Barmherzigkeit allen offensteht. Und Franziskus hebe auch hervor, wie wichtig die Begleitung gerade der jungen Ehepaare sei, damit ihre Ehe Bestand habe. Schmalzbauer: „Oft kommen Familien das erste Mal nach Pöllau in einer vagen Hoffnung, hier etwas zu erleben, was ihnen als Familie Halt und Kraft gibt. Weil sie hier Zeit und viele Impulse haben, ihren Glauben zu vertiefen und die Schönheit eines auf Christus gegründeten Familienlebens zu erfahren, lassen sie sich immer mehr auf diesen Weg ein.“ So werde Pöllau für viele eine neue Grunderfahrung eines lebenspendenden Glaubens – „und viele Familien kommen danach immer wieder, um miteinander Gottes Liebe und Barmherzigkeit neu zu erfahren und ihre Beziehungen erneut auf das Fundament Christus zu stellen“.

So könne auch eine Urlaubswoche dem Heil-werden der Eheleute und der Familien dienen. Darauf nahm Pater Andreas Hasenburger CCPS im Schlussvortrag Bezug: „Liebe Familien, ihr seid hierher nach Pöllau gekommen, um Erholung zu suchen, die in der tiefen Quelle der Barmherzigen Liebe Christi zu finden ist.“

„Botschafter der Freude und der Hoffnung“

Dass die geistliche Erneuerung der Familie kein Selbstzweck ist, sondern über den eigenen Kreis hinaus wirksam werden muss, unterstrich der Hauptreferent des diesjährigen Jungfamilientreffens, Msgr.Livio Melina. Der Präsident des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie rief die Teilnehmer auf, in der Gesellschaft „eine kreative Minderheit“ zu sein, um allen Menschen zu dienen: „Die Herausforderung liegt nicht darin, Minderheit zu sein – das sind wir sowieso schon -, sondern darin, kreativ zu sein!“ Folgerichtig war die Abschlussmesse des Jungfamilientreffens am Sonntag, dem 24. Juli, auch eine Sendungsfeier für die Familien: „Es ist wichtig, dass ihr als Familien Botschafter der Freude und der Hoffnung seid! Ihr seid ein Zeichen neuen Lebens in der Kirche“, gab der Pfarrer von Pöllau, Roger Ibunigg, den Familien mit auf den Weg.

Das nächste Jungfamilientreffen findet vom 18. bis 23. Juli in Pöllau bei Hartberg in der Steiermark statt.

13. Jungfamilientreffen 21.-26. Juli 2015


Eine Urlaubswoche mit vielen anderen Familien und – dem Herrn: 180 Familien mit mehr als 400 Kindern haben eine Woche ganz für sich im Pöllauer Schlosspark in der Steiermark. Das heurige Motto: „Herr, stärke unseren Glauben!“

Das nun schon 13. Jungfamilientreffen im steirischen Pöllau hat begonnen. 180 Familien mit mehr als 400 Kindern, dazu rund 200 Helfer, Referenten, Kinderbetreuer… aus ganz Österreich, dazu aus Südtirol und der Schweiz kommen zu diesem Treffen, das von Dienstag 21. Juli bis Sonntag 26. Juli dauert.

„Wenn eine Familie ihre Wurzeln im Glauben hat, tut es gut, den Glauben zu kräftigen und zu stärken“, sagt Robert Schmalzbauer. Er ist Geschäftsführer des Veranstalters, der Initiative Christliche Familie (ICF), einer Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. „Der Glaube ist gerade heute ein so starkes Licht, ein so großer Schatz für die Familien. Er lässt uns Christus wahrhaftig berühren. Und wir brauchen diese Berührung, um leben zu können. Darum ist das Jungfamilientreffen so aufgebaut, dass die Familien dem Herrn begegnen können – in großer Freiheit.“

Der Alltag unterm Jahr ist für viele Familien eine große Herausforderung. Daher sind in Pöllau so viele Helfer, damit die Familien die Woche so mühelos wie möglich verbringen können. Das wird vom umfangreichen Kinderprogramm unterstützt, an dem man schon als „Gummibärli“ mit eineinhalb Jahren teilnehmen kann. Eine große Schar von erfahrenen Kinderbegleitern sorgt dafür, dass die Kinder sich wohlfühlen und die Eltern sich ohne Stress auf das Treffen einlassen können. „Herr, stärke unseren Glauben – das ist nicht das Motto für ein anstrengendes geistliches Trainingslager, sondern die Bitte um ein Geschenk, das wir auch in einer echten Ferienwoche empfangen dürfen“, sagt Schmalzbauer.

Angeboten werden Vorträge, Impulse, Workshops. Hauptreferent ist der aus Indien kommende Thomas Paul aus der Charismatischen Bewegung, gesuchter Vortragender und Exerzitienleiter zu Themen wie Versöhnung und Umkehr. Mittelpunkt ist die tägliche gemeinsame Messe in der prachtvollen Pöllauer Basilika. Eine von früh bis spätabends immer geöffnete Buschenschank lädt zum Ausspannen und Tratschen ein, der Fußballplatz ist selten leer. Und heuer gibt es sogar ein Kabarett.

Höhepunkt für viele Teilnehmer ist am Freitag das Fest der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche: Mehr als 20 Priester stehen für Beichte und Aussprache zur Verfügung, es ist Zeit miteinander ins Reine zu kommen – vor dem Angesicht Gottes, der in der Eucharistie anwesend ist. Dieses Fest mündet am Abend in die Eheerneuerung, wo man das einmal gegebene Ja zum anderen in seiner ganzen Tiefe und Größe bekräftigen kann.

Was ist Pöllau für Stammgäste? „Kraft tanken“, sagt Familienvater Stefan. Roswitha, dreifache Mutter: „Freude – Eintauchen – Freundschaft. Für uns ist es, wie ein Nachhausekommen.“ Auch für Uli, Vater dreier Kinder, ist das „Wiedersehen mit alten Freunden“ wichtig geworden. Dazu: „das Auftanken im geistlichen Leben – das Programm ist hier eine echte Kraftnahrung“. Maria, die als Mädchen das erste Mal hierherkam und nun als ausgebildete Kindergartenpädagogin die Kinderbetreuung mitorganisiert: „Ohne Pöllau wäre das Jahr kein richtiges Jahr.“ Barbara, bereits Großmutter: „Das Familientreffen ist wie ein Neujustieren des inneren Kompasses. Danach ist die Richtung wiederhergestellt und der Weg klarer.“ Und Andreas, der als Priester seit Jahren Stammgast ist, nennt Glaubensvertiefung und Gemeinschaft: „Hier die Sakramente zu spenden und das Wort Gottes zu verkünden und zu spüren, dass es auf so fruchtbaren Boden fällt, ist etwas ganz Besonderes. Bei diesem Treffen erlebe ich, dass Familie und zölibatäre Lebensform sich wunderbar ergänzen – zum Aufbau des Reichs Gottes.“

Das 12. Jungfamilientreffen Pöllau 15.-20. Juli 2014xx
"Hoffe auf den Herrn und sei stark!"
- "Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!" vgl. Psalm 27,14
mit P. Johannes Lechner csjund P. Luc Emmerich csj

Lebendiges Wasser gibt den Familien Hoffnung und Stärke

Fast 1000 Menschen waren bei der "geistlichen Tankstelle", dem katholischen Jungfamilientreffen in Pöllau, das am Sonntag zu Ende ging: "Das Erleben, wie wertvoll wir in den Augen Gottes sind, macht uns wieder sensibel für den Wert des anderen."

Mit einem Festgottesdienst in der bis zum letzten Platz besetzten Pöllauer Pfarrkirche hat das Jungfamilientreffen 2014 am Sonntag seinen Abschluss gefunden. Gut 175 Familien - rund 330 Erwachsene und mehr als 400 Kinder -, unterstützt von annähernd 200 ehrenamtlichen Helfern, haben eine Woche lang Kraft getankt für das Leben miteinander.
"Eine Tankstelle für mich als ganzen Menschen, als Mutter, Ehefrau, als ich selbst", beschreibt eine Teilnehmerin das Treffen. Das Programm des zum 11. Mal stattfindenden Jungfamilientreffens bot die schon traditionelle Mischung aus geistlicher Feier, Vorträgen, abwechslungsreichem und dem jeweiligen Alter angepasstem Kinderprogramm, viel Freizeit und Zeit zu zweit.


Zwei Patres der Johannesgemeinschaft, Luc Emmerich und Johannes Lechner, führten die Teilnehmer in den Vorträgen in eine immer konkretere Paar- und Familienkatechese: Offen sein für den Herrn, Eintauchen in die Liebe Jesu, das Gebet - persönlich, als Paar, als Familie -, mit Leib und Seele lieben, bis hin zum Ausloten der je eigenen Spiritualität von Mann und Frau.
In seinem Abschlussvortrag ermutigte P. Johannes Lechner die Eheleute zum "Vertrauen auf die Güte der Vorsehung Gottes". Er thematisierte auch die Versuchung christlicher Eheleute zum Perfektionismus: "Ihr habt in dieser Woche viel gehört - Vorträge mit hohen Ansprüchen, Ideen, Idealen. Und wenn du dich umschaust, denkst du dir: Wie toll alle diese Familien sind - überall herrscht heile Welt. Nur du selber fühlst dich unvollkommen und ausgepowert." Dafür erteilte P. Johannes Lechner den Teilnehmer eine, wie er es scherzhaft nannte, "kollektive Absolution": Ich spreche euch frei von jedem Vollkommenheitsanspruch als Väter, Mütter, Ehemänner und Ehefrauen. Ihr seid frei davon! Geht, lebt und werdet! Ohne Stress, Schritt für Schritt."
Das Jungfamilientreffen unter dem Motto "Hoffe auf den Herrn und sei stark!" (Ps 27) wird von der Initiative Christliche Familie (ICF) organisiert, einer Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz. Geschäftsführer Robert Schmalzbauer zieht Bilanz: "Ich bin erfüllt von großer Dankbarkeit für das, was Gott in dieser Woche so vielen Familien geschenkt hat. In nicht wenigen Momenten war ich den Tränen nahe, wenn ich bemerkt habe, wie sehr die Gnade Gottes in diesen Tagen das innerste Herz der Familien berührt und geheilt hat. Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie dringend nötig dieses lebendige Wasser ist, das wir hier empfangen durften. Auch meine eigene Familie kehrt voll Freude und reich beschenkt in unseren Alltag zurück."
Ein Salzburger Ehepaar, dass mit vier Kindern (acht Monate bis acht Jahre) zum ersten Mal das Familientreffen mitgemacht hat, berichtet: "Wir sind zum geistlichen Auftanken hergekommen und in der Hoffnung, dass unsere Kinder hier Kirche positiv Kirche erleben und Freunde finden, die ebenso in der Kirche zuhause sind. Die Vorträge waren eine wunderbare geistliche Nahrung, zu der man im Alltag ja nicht kommt. Dabei war auch das Kinderprogramm sehr hilfreich."
Was nimmt diese Familie von ihrem ersten Jungfamilientreffen mit? "Das Erlebnis, dass wir nicht bloß eine Minderheit sind, und dass gläubige Menschen nicht verschrobene, Spinner sind, sondern angenehme, normale, im Leben erfolgreiche Leute. Wir haben das Treffen als Vernetzungspunkt vieler katholischer Gruppierungen erlebt und es als sehr positiv empfunden, dass nicht eine bestimmte Gruppe alles vereinnahmt hat. Das hilft auch, Vorurteile abzubauen."
Ihr Fazit. "Sogar unsere Großen - fünf und acht Jahre als - wollen unbedingt wiederkommen. Sie haben Freunde gefunden, der Fünfjährige hat seine Leidenschaft für Fußball entdeckt. Diese Woche war zwar auch anstrengend, weil sehr dicht - aber lohnend, eine starke Motivation, sich einzusetzen, zum Glauben zu stehen. Eine Bestärkung. Wir haben neu erfahren, dass man seine Sehnsüchte nicht begraben muss, sondern nur zur richtigen Quelle gehen muss, zum Wasser des Lebens."
Viele Ehepaare haben auch berichtet, wie segensreich sie das Angebot von Beichte, Paargespräch, und der feierlichen Bekräftigung ihrer Eheentscheidung empfunden haben. Aber auch in vielen Feedbackbögen der Kinder steht bei den Highlights neben dem Fußball, den anderen Spielen, dem Singen und Basteln die Beichte, zu der die vielen anwesenden Priester eingeladen haben.
Der Pfarrer von Pöllau, Roger Ibounigg, gehört zu den Gründern des Jungfamilientreffens wie auch des in der Woche davor am selben Platz stattfindenden Jugendtreffens. Ihn bewegt besonders, was zwischen den Eheleuten in diesen Tagen neu aufblüht: "Wenn sie erleben, wie wertvoll sie in den Augen Gottes sind, weckt das neu ihre Sensibilität für den Wert des anderen. Für das Geschenk, das der andere darstellt."
Auch "die Zusammenarbeit von so viel verschiedenen Orden, Gemeinschaften, Priestern" sieht Ibounigg als Geschenk dieser beiden Wochen - ebenso wie "die große gegenseitige Bereicherung der Pfarre und der Treffen. Das ist nicht zuletzt das Verdienst meines langjährigen Vorgängers, des unvergessenen Pfarrer Raimund Ochabauer." Ibounigg wünschte allen Familien, mit größerer Hoffnung und neuer Stärke nach Hause zu kommen.

Collage vom Jungfamilientreffen in Pöllau bei Hartberg/Stmk!

weitere Berichte Jungfamilientreffen: Bericht13 , Bericht11/12 , Bericht10 , Bericht09

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„Ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.“ Gal2, 20

 

 

Vorträge Jungfamilientreffen

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Biene Maja&Willi aus dem Altersbienenstock

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Kinder/Jugend-wallfahrt 25.-29. Oktober 2017

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